Liebe Leserin, lieber Leser,

die Türchen im Adventskalender sind zur Hälfte geöffnet und hoffentlich hatten Sie schöne Überraschungen aus Schokolade oder allerlei Dingen, die sich Ihre Lieben für Sie haben einfallen lassen.
Der Fantasie sind bei den 24 Türchen ja keine Grenzen gesetzt, die Hauptsache ist, dass es nicht SOS heißt: Nicht im Adventkalender und auch nicht zu Weihnachten, denn Schlips, Oberhemd und Socken sind nicht wirklich der Renner. Und wenn es mit dem selbst gemachten Adventskalender in diesem Jahr nicht geklappt hat, tut es auch ein kreatives Weihnachtsgeschenk auf dem Gabentisch. Das Angebot ist riesig, und selbst wer keine zündende Idee hat, findet in den Warenhäusern und Einzelhandelsgeschäften alles von Dessous über edle Liköre bis hin zum Friseurgutschein. Bei uns gibt es in diesem Jahr nur kleine Geschenke innerhalb der Familie, da wir alle zusammen ZWEI große Wünsche haben (hoffentlich liest der Weihnachtsmann diese Zeilen, damit die Wünsche auch in Erfüllung gehen!!!). Der eine geht an die Radfahrer und der andere an die Autofahrer. Unser erster Wunsch geht an alle, die gerne mit dem Drahtesel beruflich oder privat unterwegs sind:
Liebe Radler, wir sind alle täglich im Straßenverkehr unterwegs, müssen uns alle an die gleichen Verkehregeln halten, damit der Ablauf im Verkehrsstrom klappt. Warum fahren Radler ohne Licht (der Bremsen-Zustand ist auf einen Blick nicht sofort zu erkennen), kreuzen ohne Schulterblick die Fahrbahn sowie überaus zügigst die Zebrastreifen oder biegen einfach ab…ohne Handzeichen zu geben? Warum radeln sie gemütlich nebeneinander daher - die Straßen sind ja so schön breit? Warum funktioniert das mit dem Drahtesel meistens nur noch mit Musikohrenstöpsel? Warum darf während des „Dabeiseins” das Handy nicht fehlen? Warum ist es bekanntlich ein Horror für die übrigen Verkehrsteilnehmer - speziell morgens, kurz vor Schulbeginn - fürchten zu müssen, von Radlern mit Blicken erdolcht zu werden? Wir Autofahrer (geschult, die Straßen zu nutzen/Führerschein) sind in jedem Fall stets vor dem Herzinfarkt und dann froh, wenn Schlimmeres mit einer Vollbremsung noch verhindert werden kann. Könnte ein Vorsatz für 2010 vielleicht sein, dass einfach gegenseitig mehr Rücksicht genommen wird? Wir wünschen es uns!
Und unser zweiter Wunsch geht an die Autofahrer, die auch oftmals ein rücksichtsloses Auftreten haben. Dabei geht es nicht nur um die geschnittene Vorfahrt, zu dichtes Auffahren oder Parken auf Behindertenparkplätzen. Wir wünschen uns im kommenden Jahr einfach keine cholerischen Autofahrer, die wild gestikulierend oder gar mit einem bestimmten Finger grüßend durch die Lande fahren. Und ganz oben auf der Autofahrer-Nicht-Wunschliste stehen Menschen, die sich schlecht gelaunt auf einem Parkplatz völlig unangemessen und überzogen aufregen, weil auf Grund der Enge schon mal eine Tür ganz sanft die andere berührt. Dabei war die Tür so sanft an die Kunststoffleiste des nebenstehenden Autos gekommen, als hätte man ein Wattebäuschchen berührt. Niemand fügt sich selber eine Beule zu, um sich dann vom Nebenan-Parker für nichts und wieder nichts beschimpfen zu lassen. Kein Kratzer, keine Beule, kein Grund zur Aufregung.
Was wünschen wir uns nun im Endeffekt: Radfahrer und Autofahrer fahrt entspannt ins Jahr 2010…aber nach „allen” Verkehrsregeln ! Für weitere Ideen innerhalb der eigenen vier Wände und alles was Haus, Hof und Garten schöner macht, sorgen wir in bewährter Form.
Stressfreie Festtage sowie ein ebenso “stressfreies” 2010.

