MODERNE NUTZUNG IN ALTEM SCHMUCKSTÜCK - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zieht in die Hannoversche Str. 30 -

Die Ursprünge der heutigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Anochin, Roters & Kollegen gehen bereits auf das Jahr 1950 zurück. 1979 zog das Steuerberatungsbüro in die Hugenottenstraße. Seit 1998 wurde die Kanzlei von Günter Zierenberg und Andreas Roters geleitet und firmierte unter dem Namen Zierenberg & Roters. Ende 2006 zog sich Günter Zierenberg in den Ruhstand zurück und Andreas Roters schloss sich mit dem Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Stefan Anochin aus Hannover zusammen. Das Unternehmen betreut heute unter dem Namen Anochin, Roters & Kollegen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsbüros in Celle, Hannover, Braunschweig und Prag.
Auf Grund der stetigen Expansion war der Firmensitz in der Hugenottenstraße für die inzwischen 20 Mitarbeiter schon lange zu klein gewesen. Erfolglos wurde 2 Jahre lang nach einem geeigneten Mietobjekt gesucht. Dann entschieden sich die Geschäftsführer zum Erwerb der imposanten Villa in der Hannoverschen Str. 30 und beauftragten die Architekturbüros bwp NILSSON WITT und 1010 Architektur mit der Gesamtbaumaßnahme.
Die alte Villa, die unter Denkmalschutz steht, gehörte zum ehemaligen Kasernengelände an der Hannoverschen Straße und wurde vor ca. 120 Jahren als Stabsgebäude errichtet und besticht durch eine stark gegliederte Fassade mit farblich abgesetzten Ziergesimsen. Das Gebäude wurde fachgerecht und in ständiger Absprache mit dem Stadtdenkmalpfleger saniert, energetisch aufgewertet und in Bezug auf die neue Nutzung umgebaut und ausgestattet.
Im Rahmen der Baumaßnahme wurde natürlich auch die Fassade saniert: Die historische Gliederung blieb dabei erhalten; lediglich mit der neuen Haustür wurde ein kleiner zeitgemäßer Akzent gesetzt. Den Eigentümern war es wichtig, dass der neue Firmensitz großzügig angelegt ist und auch noch eine gewisse Platzreserve für die Einrichtung neuer Arbeitsplätze bereithält.
Daher ist auf der Rückseite des Gebäudes ein eingeschossiger Erweiterungsbau entstanden, der sich einerseits durch die verwendeten modernen Materialien und seine eigenwillige Form deutlich von dem historischen Haupthaus abhebt und sich andererseits durch seine Gestaltung deutlich der Ausstrahlung des ehemaligen Stabgebäudes unterordnet.
Die Trapezform sowie die Auskragung zum Kundenparkplatz gibt dem Anbau eine leichte, zurückhaltende und doch eigenständige Wirkung, die durch den anthrazitfarbenen Außenputz betont wird. Ein schönes Detail stellt die aus Holz angefertigte Außentreppe dar, die mit einem Terrassenpodest versehen ist. Hier können die Mitarbeiter an warmen Tagen ihre Pausen im Freien genießen. Der Erweiterungsbau ist zudem für eine spätere Aufstockung vorbereitet.

Im Erdgeschoss präsentiert sich ein freundlich und hell gestalteter Empfangsbereich als erste Anlaufstelle. Hier erfährt man sofort Aufmerksamkeit und Hilfestellung. Die Büros und Besprechungsräume präsentieren sich allesamt hell und angenehm und bieten eine gute Arbeitsatmosphäre.
Ein besonderer Clou stellt die kleine Wartezone dar, die genau im Übergangsbereich zum Erweiterungsbau entstanden ist. „Es hat Freude gemacht, das alte Schmuckstück wieder zum Leben zu erwecken und mit modernen Elementen zu kombinieren”, macht der verantwortliche Architekt Patrik Nilsson deutlich.
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat bereits ihren Betrieb am neuen Standort aufgenommen. Mitarbeiter und Kunden sind gleichermaßen begeistert von der großzügigen Raumaufteilung, der zentralen Lage und der Nähe zum neuen Finanzamt.

