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MODERNE NUTZUNG IN ALTEM SCHMUCKSTÜCK - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zieht in die Hannoversche Str. 30 -

Der Beitrag wurde im März 2010 veröffentlicht.

Die Ursprünge der heutigen Wirt­­schaftsprüfungsgesellschaft Ano­chin, Roters & Kollegen ge­hen be­reits auf das Jahr 1950 zurück. 1979 zog das Steuer­bera­tungs­büro in die Hugenotten­straße. Seit 1998 wurde die Kanz­lei von Günter Zierenberg und Andreas Roters geleitet und firmierte unter dem Namen Zie­renberg & Roters. Ende 2006 zog sich Günter Zie­renberg in den Ruhstand zurück und Andreas Roters schloss sich mit dem Wirt­schaftsprüfer und Steuerberater Stefan Anochin aus Hannover zu­sammen. Das Unter­nehmen be­treut heute unter dem Namen Anochin, Roters & Kollegen Wirt­schaftsprüfungs- und Steuer­be­ratungsbüros in Celle, Han­no­ver, Braunschweig und Prag.

Auf Grund der stetigen Expansion war der Firmensitz in der Huge­nottenstraße für die inzwischen 20 Mitarbeiter schon lange zu klein gewesen. Erfolglos wurde 2 Jahre lang nach einem geeigneten Miet­objekt gesucht. Dann entschieden sich die Geschäftsführer zum Erwerb der imposanten Villa in der Hannoverschen Str. 30 und beauftragten die Architekturbüros bwp NILSSON WITT und 1010 Architektur mit der Gesamtbau­maß­nahme.

Die alte Villa, die unter Denk­mal­schutz steht, gehörte zum ehemaligen Kasernengelände an der Han­­noverschen Straße und wurde vor ca. 120 Jahren als Stabs­ge­bäude errichtet und besticht durch eine stark gegliederte Fassade mit farblich abgesetzten Zier­ge­sim­sen. Das Gebäude wurde fachgerecht und in ständiger Absprache mit dem Stadtdenkmalpfleger sa­niert, energetisch aufgewertet und in Bezug auf die neue Nutzung um­gebaut und ausgestattet.

Im Rahmen der Baumaßnahme wur­­de natürlich auch die Fassade saniert: Die historische Gliederung blieb dabei erhalten; lediglich mit der neuen Haustür wurde ein kleiner zeitgemäßer Akzent gesetzt. Den Eigentümern war es wichtig, dass der neue Firmensitz großzügig angelegt ist und auch noch eine gewisse Platzreserve für die Einrichtung neuer Arbeitsplätze bereithält.

Daher ist auf der Rück­seite des Gebäudes ein eingeschossiger Erweiterungsbau entstanden, der sich einerseits durch die verwendeten modernen Mate­ri­alien und seine eigenwillige Form deutlich von dem historischen Haupthaus abhebt und sich andererseits durch seine Gestal­tung deutlich der Ausstrahlung des ehemaligen Stabgebäudes un­terordnet.

Die Trapezform sowie die Aus­kra­gung zum Kundenparkplatz gibt dem Anbau eine leichte, zurückhaltende und doch eigenständige Wirkung, die durch den anthrazitfarbenen Außenputz betont wird. Ein schönes Detail stellt die aus Holz angefertigte Außentreppe dar, die mit einem Terrassenpodest versehen ist. Hier können die Mit­arbeiter an warmen Tagen ihre Pau­sen im Freien genießen. Der Erweiterungsbau ist zudem für eine spätere Aufstockung vorbereitet.

Im Erdgeschoss präsentiert sich ein freundlich und hell gestalteter Empfangsbereich als erste Anlauf­stelle. Hier erfährt man sofort Auf­merksamkeit und Hilfestel­lung. Die Büros und Besprech­ungs­räume prä­sentieren sich allesamt hell und angenehm und bieten eine gute Arbeitsatmosphäre.

Ein besonderer Clou stellt die kleine Wartezone dar, die genau im Übergangsbereich zum Erwei­terungs­bau entstan­den ist. „Es hat Freude ge­macht, das alte Schmuck­­stück wieder zum Leben zu erwecken und mit modernen Elementen zu kombinieren”, macht der verant­wortliche Architekt Patrik Nils­son deutlich.

Die Wirtschafts­prüfungsge­sell­schaft hat bereits ihren Betrieb am neuen Standort aufgenommen. Mit­arbeiter und Kunden sind gleichermaßen begeistert von der groß­zügigen Raumaufteilung, der zentralen Lage und der Nähe zum neuen Finanzamt.