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Wetterfeste Immo­bilien sind gut für Umwelt und Geld­beutel

Der Beitrag wurde im März 2010 veröffentlicht.

Endlich hat der Frühling über Schnee, Eis und Dauerfrost ge­siegt. Doch der strenge Winter wird auf einigen Heizkosten­ab­rech­nungen ein teures Nachspiel haben. Ist die Immobilie nicht ausreichend isoliert, wird das Geld buchstäblich „zum Fenster heraus” geheizt. Wer das ändern möchte, findet in der Deutschen Bank in Celle erfahrene An­sprech­partner. Diese erläutern, worauf Eigenheimer bei Moder­ni­sier­un­gen achten sollten und wie die Kosten am besten zu finanzieren sind.

Ralf Aschemann, Leiter des Investment und FinanzCenters der Deutschen Bank Celle, Tel. 05141/2744-0

Funktionstüchtigkeit und Vermö­genswert des Eigenheims bleiben auf Dauer nur gewahrt, wenn Re­paraturen und Modernisier­ungen nicht verzögert werden. Immobi­lienbesitzer sollten deshalb wissen, in welchem zeitlichen Ab­stand Erhaltungsinvestitionen auf sie zukommen. Als Faustregel gilt: Alle acht bis zehn Jahre fallen etwa 15 Prozent des Immobilien­wertes für notwendige Moderni­sierungen an.

•Fenster und Außentüren hal­ten je nach Ausrichtung und Lage 20 bis 40 Jahre; Kosten: 500 bis 4.000 Euro pro Stück
•Fassaden und Vollwärmeschutz sind nach 20 bis 40 Jahren zu erneuern; Kosten: 60 bis 100 Euro pro Quadratmeter
•Eine Dacherneuerung steht nach 40 bis 50 Jahren an. Kosten: 20.000 bis 40.000 Euro
•Die Dämmung des Daches kostet 100 bis 200 Euro pro Qua­drat­meter, fällig alle 15 Jahre
•Heizung und Heizkörper müssen nach etwa 20 Jahren getauscht wer­den. Kosten: 10.000 bis 15.000 Euro
•Fußböden halten je nach Be­anspruchung 7 bis 30 Jahre. Kos­ten: 15 bis 100 Euro je Quadrat­meter

Eigenheimbesitzer sollten bedenken: Gerade im energetischen Be­reich rentieren sich die entspre-ch­enden Investitionen meist in­ner­halb weniger Jahre - nicht nur mit Blick auf die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel. Damit Modernisierungswünsche oder notwendiger Sanierungsbedarf das finanzielle Budget nicht spren­gen, ist der frühzeitige Aufbau von Rück­lagen ratsam. Mit Bauspar­ver­trägen lässt sich nach und nach ein Finanzpolster aufbauen und dabei zusätzlich von staatlicher Wohnungsbauprämie und Arbeit­nehmersparzulage profitieren.

Gleich­zeitig sichern sich Bau­sparer im Voraus niedrige Zinsen während der Darlehens­pha­se. Für große Sanierungsvorhaben empfiehlt sich die Kombination mit einem öffentlichen Förder­kredit. Die staatliche KfW Bank vergibt verbilligte Darlehen für energetische Sanierungen, Mo­derni­sie­rungs­maßnahmen sowie den al­tersgerechten Umbau von Woh­nun­gen und Häusern. Für be-stimmte Maßnahmen gewährt die KfW auch Zuschüsse. Förderungen über die KfW Bank und Zuschüsse können Immobilienbesitzer über die Deutsche Bank Celle beantragen.