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FW-FERNWÄRME-TECHNIK VERDOPPELT PRODUKTIONSFLÄCHE

Der Beitrag wurde im Juli 2011 veröffentlicht.

- Lehrwerkstatt bietet Platz für 12 Auszubildende -

Die FW-FERNWÄRME-TECHNIK GmbH produziert vorgefertigte Doppel­rohrsysteme sowie zum System gehörende Stahlschächte, die mit Armaturen und Messgeräten ausgestattet sind und der Steuerung sowie der Überwachung der Lei­tungen dienen. Auf diese Weise werden Heißwasser, Dampf, Kon­den­sat, Thermoöl und umweltgefährdende Medien über lange Stre­cken sicher transportiert. Meist stehen die Leitungen unter großem Druck und müssen hohen Tem­pe­ra­turen standhalten. Neue Pro­dukte sind ständig in der Ent­wicklung. In den vergangenen beiden Jahren gingen ca. 80 % der Produktion ins Ausland.

1991 erwarb der Inhaber der FERMWÄRME-TECHNIK, Volkwart Harders, die Produktionsstätte des ehemaligen Celler Eisenhandels im Masch­weg 4. Die Verwaltung folgte der Pro­­duktion nach Celle und war ge­meinsam mit der Firma BAWAX GmbH, die sich auf Bauwerks­ab­dich­tung spezialisiert hat, in einem Bü­rogebäude am Wilhelm-Hei­ni­chen-Ring untergebracht.

Im Jahr 2007 konnte das Grundstück am Grafftring 6 dazugekauft werden, auf dem ein ansprechender Büro­neu­bau entstand, so dass sich Ver­waltung und Produktion seitdem wieder am selben Standort befinden.

Bedingt durch einen Großauftrag aus den Niederlanden war eine Erweiterung der Produktion unabdingbar: In Amsterdam entsteht zurzeit eine Fernwärmeleitung von 17 Kilometern, die unter dem Ijsselmeer durchgeführt wird. Da passte es sich sehr gut, dass die Grundstücke Grafftring 2 und 4 dazu gekauft werden konnten.

Im 1. Bauabschnitt wurde die vorhandene Produktionshalle mit einer Gesamtnutzfläche von 1100 m² so verlängert, dass sich die Produk­tionsfläche verdoppelt hat. Dem­ent­­sprechend wurde auch das Au­ßenlager an der Längsseite der Hal­le verlängert. Insgesamt wurden 6 neue Kräne für im Innen- und Au­ßenbereich installiert.

Und dann ging es auch schon los mit der Produktion für Amsterdam…. Ein Großteil der Rohrleitungen ist inzwischen ausgeliefert.

Am Ende des Hallenneubaus wurde eine so genannte „wei­ße Halle” komplett vom restlichen Produk­tions­be­reich abgetrennt. Hier werden Produkte aus Edelstahl gefertigt. Ansonsten schließt sich der Neubau nahtlos an das vorhandene Hallenge­bäu­­de an. 2 LKW Durch­fahrten erleichtern den Pro­duk­­tions­ab­lauf erheblich. Der ge­samte Hallenbau ist mit einer guten Wärmedämmung versehen und wird über eine Decken­strahlheizung be­heizt, die sich durch eine her­vorragende Wärmever­tei­lung im Raum auszeichnet; zudem werden 75% der er­zeu­gten Wärme werden zu­rück gewonnen.

Im Rahmen der Baumaß­nah­me entstand an der Längs­­seite der Produk­tions­halle ein Büroneubau, in den die neu ge­schaffene Lehr­werk­statt integriert ist. Dieser kleinere Ver­wal­tungs­bau wurde in massiver Bau­weise er­stellt. Die Außenhaut ist mit einem Vollwärmeschutz und ei­ner hinterlüfteten Fassade aus an­thra­zit­farbenen Faserzement­plat­ten ver­sehen, die durch rot und blau ge­staltete Flächen, den Kenn­farben der FW-FERNWÄRME-TECH­NIK, eine farbliche Auflockerung erfährt und so die Fassaden­ge­stal­tung des großen Verwaltungs­ge­bäu­des übernimmt.

Die Lehrwerk­statt bietet Platz für 12 Auszu­bil­dende, die hier entweder zum Anla­geme­chaniker oder zum Hochdruck­schlosser ausgebildet werden. Zu­dem sind neue Umkleiden und Dusch­räume für 60 gewerbliche Mit­arbeiter entstanden. In die Bü­ros ziehen die Pro­duktions­ver­wal­tung, das Qualitäts­wesen sowie die Meister.
Zum Abschluss der Gesamt­bau­maß­nahme werden die Grünanlagen auf Vordermann gebracht. Dabei hat die Erhaltung des alten Baum­bestandes eine große Priorität.

Die FW Fern­wärmetechnik verfügt nun in ihrem Hauptsitz in Celle über ein durchgehendes Gelände von 18 000 m² mit 8 Gebäuden, die eine Ge­samt­nutz­fläche von 4220 m² aufweisen. Alles in allem: eine absolute Erfolgsstory für Technik aus Nie­dersachsen!