UMBAU UND SANIERUNG ZU GUNSTEN DER LEBENSQUALITÄT
- Fahrstuhl, barrierefreier
Eingangsbereich, seniorengerechte Bäder -

Nach dem zweiten Weltkrieg war die Wohnungsnot in Celle auf Grund des Flüchtlingsansturms riesig. Architekt Heinrich Wichmann erkannte, dass nur wirklich große Lösungen hier Abhilfe schaffen würden. Bauschwerpunkte waren die Wohnhäuser an der Ludwig-Hölty-Straße und die gesamte Bebauung und Gestaltung des Lauensteinplatzes. Hier ging es neben der Wohnraumbeschaffung auch um die Ansiedlung von Geschäften und Ärzten, damit die Versorgung der Mieter gesichert war.
Ging es in den Anfangsjahren darum schnell und zuverlässig Wohnraum für jedermann zu schaffen, steht heute der moderne Dienstleistungsgedanke mit einem vielschichtigen Angebot für junge Menschen, Familien und Senioren sowie die Renovierung und Erhaltung der rund 640 Wohneinheiten der Wichmann-Gruppe im Vordergrund. So wird Jahr für Jahr viel Geld in die Sanierung und Renovierung der Wohnanlagen investiert.
Da viele Mieter mit ihren Wohnungen gemeinsam alt geworden sind, unternimmt die Wichmann-Gruppe zudem gezielte Anstrengungen, um den Senioren einen Verbleib in ihrer gewohnten Umgebung ermöglichen zu können.

In den vergangenen 12 Monaten wurde der Gebäudekomplex in der Ludwig-Hölty-Str. 1 bis 11, der über 105 Wohneinheiten verfügt und in den Jahren 1953 und 54 erbaut wurde, saniert. Die 12 Wohnungen, die zu dem Eingang Ludwig-Hölty-Str. 1 gehören, wurden zudem in seniorengerechte Wohnungen umgebaut.
Dazu wurde der Hauseingang von der Rückseite auf die Straßenseite des Gebäudes verlegt und mit einer Rampenanlage versehen. Auf der Rückseite wird ein Aufzug installiert, so dass alle 12 Wohnungen barrierefrei zu erreichen sind. Außerdem ist im Eingangsbereich ein Abstellraum für Gehhilfen und Rollstühle entstanden.Hier besteht auch die Möglichkeit die Speicher von Elektrorollstühlen aufzuladen. Die Wohnungen wurden so barrierearm gestaltet wie möglich und die Bäder mit einer bodengleichen Dusche mit Sitzmöglichkeit und Haltegriffen seniorengerecht umgebaut.
Die 12 Seniorenwohnungen verfügen jeweils über eine eigene Etagenheizung, die Warmwasserbereitung erfolgt über energieeffiziente, leistungsstarke Durchlauferhitzer. Auf diese Weise sind aufwendige Verbrauchsmessungen und Abrechnungen unnötig. Jeder Mieter bezahlt direkt an die Energieversorger, was er verbraucht hat. Zudem entfallen lange Leitungswege für das Warmwasser, so dass es keine Probleme mit Legionellenbildungen gibt.
Im Rahmen der Baumaßnahme wurde der gesamte Gebäudetrakt mit einem Wärmedämmverbundsystem energetisch deutlich aufgewertet und mit einer ansprechenden Farbgestaltung versehen. Die Balkone wurden überarbeitet, die Brüstungen erneuert und der alte Fliesenbelag durch einen modernen Holzboden ersetzt.

Zum Abschluss der Bauarbeiten wird noch die idyllische Grünanlage hinter den Häusern, die über einen schönen alten Baumbestand verfügt und den Mietern zur Erholung im Freien zur Verfügung steht, umgestaltet. So werden beispielsweise auch 2 feste Sportgeräte für Erwachsene installiert.
Na dann - viel Spaß!

