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29 Juni 2022

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Hitzestau ade

Effektiver sommerlicher Wärmeschutz sorgt für mehr Wohnkomfort

14.06.2022

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epr/IVPU/shutterstock, Dariusz Jarzabek

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(epr) Die Folgen des Klimawandels sind spürbar. So nimmt mit der Klimaerwärmung auch die Anzahl der heißen Tage im Sommer zu, wodurch der Schlaf- und Wohnkomfort erheblich beeinträchtigt werden kann. Bei sogenannten Hitzewellen, wenn an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen die Höchsttemperatur von 30 Grad Celsius überschritten wird, ist vor allem in den Städten nachts keine Abkühlung mehr zu erwarten. Auf Klimaanlagen zurückzugreifen ist keine Option, da sie nicht nur hohe CO2-Emissionen verursachen, sondern auch hohe Kosten. Umso wichtiger ist es, direkt beim Bauen und Sanieren an den sommerlichen Wärmeschutz zu denken, der dabei hilft, Wohnräume an heißen Tagen vor einer übermäßigen Aufheizung zu schützen.

Außenliegender Sonnenschutz an Fenstern ist entscheidend
Da die meiste Energie in Form von Sonnenlicht durch das Fenster in die Zimmer gelangt und dort in Wärme umgewandelt wird, ist ein außenliegender Sonnenschutz wie Jalousien, Markisen oder Rollläden mit hohem Verschattungsgrad wichtig. Er absorbiert die solare Zustrahlung und verhindert, dass sich der Innenraum zu sehr aufheizt. Liegt der Sonnenschutz dagegen innen, entsteht die langwellige Wärmestrahlung hinter der Verglasung und wird deshalb in das Rauminnere abgegeben.

Massive Böden und Wände speichern Wärme
In einer Holzdach-Konstruktion sind nur die raumseitigen Schichten unterhalb der Wärmedämmung als kurzfristige Wärmespeicher wirksam, also meist nur dünne Gipskartonplatten oder ähnliche Bekleidungen, die in direktem Kontakt mit dem Innenraum stehen. Massive Bauteile wie z. B. Bodenaufbauten oder Innenwände aus Beton, Stein oder Mauerwerk speichern die Wärme sehr gut und können Temperaturspitzen in einer Dachwohnung reduzieren, wenn eine ausreichende Verschattung und gute Lüftungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Wirksames Dämmniveau verringert Wärmeeintrag
Dämmstoffe haben einen hohen Wärmewiderstand und können deshalb im Sommer den Wärmeeintrag von außen nach innen eindämmen. Wie gut Außenbauteile wie das Dach oder die Wand vor Hitze schützen, hängt vom sogenannten Wärmedurchgangskoeffizienten, auch U-Wert genannt, ab. Je besser die Dämmung, umso kleiner fällt der U-Wert aus und desto weniger Wärme dringt nach innen. Hochwirksamer Wärmeschutz mit einer PU-Dämmung in Kombination mit einem außenliegenden Sonnenschutz erhöht den Wohnkomfort und reduziert den Energiebedarf.

Weitere Informationen zum Thema Hitzeschutz auf https://daemmt-besser.de/wohnen-und-umwelt/hitzeschutz sowie www.homeplaza.de.

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IVPU - Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e. V.

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