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16 Mai 2021

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Zurücklehnen und vom Wärmeschutz profitieren

Eine energetische Modernisierung von Altbauten zahlt sich nachhaltig aus

12.04.2021

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djd/IVH Industrieverband Hartschaum e.V./Getty

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djd/IVH Industrieverband Hartschaum e.V.

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(djd). Die Eigenheime in Deutschland sind wahre Energieverschwender. Immerhin ist der Gebäudebestand nach Angaben des Bundesumweltamtes für ein Drittel der Kohlendioxid-Emissionen verantwortlich. Ein Grund: Altbauten aus den 1970er- bis 90er-Jahren befinden sich meist energetisch nicht auf der Höhe der Zeit. Ein mangelnder Wärmeschutz führt dazu, dass viel Energie über die Außenhülle der Gebäude ungenutzt verloren geht – es muss entsprechend mehr geheizt werden. Ein energetisches Modernisieren zahlt sich aber nicht nur durch Einsparungen beim Heizenergieverbrauch aus. Gleichzeitig profitiert der Klimaschutz davon, und die Bewohner können sich über ein behaglicheres, ganzjährig ausgeglichenes Raumklima freuen. Staatliche Zuschüsse machen Investitionen in die Energieeffizienz noch attraktiver.

Über Jahrzehnte gut gedämmt

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) hat die Unterstützung neu geregelt: 20 Prozent der Kosten einer Wärmedämmung gibt es als Zuschuss, zusätzlich ist ein fünfprozentiger Bonus möglich, wenn ein Energieberater einen individuellen Sanierungsfahrplan für das Eigenheim erstellt hat. Nach der grundsätzlichen Entscheidung für das Modernisieren stellt sich die Frage nach dem „Wie". Dabei sind Aspekte wie Langlebigkeit, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des Dämmmaterials entscheidende Faktoren. So bewährt sich etwa expandiertes Polystyrol (EPS), bekannt unter dem Markenbegriff Styropor, seit Jahrzehnten beim Einsatz an Hausfassaden. Das Material ist langlebig, hoch wirksam und verbindet ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis mit einer einfachen Verarbeitbarkeit. Die Bewohner profitieren zu jeder Jahreszeit von einem gesünderen Raumklima, ohne ein klammes Gefühl im Winter und ohne Überhitzung in den Sommermonaten. „Kein anderer Dämmstoff ist so effizient und ökologisch bei den Anwendungen Wand, Flachdach und Kelleraußenwand", sagt Serena Klein, Sprecherin der Geschäftsführung des Industrieverbandes Hartschaum e.V. (IVH). Das Material wurde laufend weiterentwickelt und dämmt das Eigenheim bei professioneller Ausführung ein Hausleben lang.

bild djd/IVH/Felix Scholz

Neue Verfahren für das Recycling

Doch was passiert mit der Dämmschicht nach den Jahrzehnten der Nutzung? Eigenheimbesitzer, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, können dazu die jeweilige Ökobilanz des Dämmstoffs unter die Lupe nehmen und sich über Recyclingmöglichkeiten informieren. Unter www.ivh.de gibt es umfassende Materialien dazu. Heutige EPS-Dämmstoffe zum Beispiel sind komplett recycelbar. Baustellenabschnitte werden gesammelt und gehen in die Produktion zurück. Zudem eröffnet im Juni 2021 mit dem europäischen Projekt PolystyreneLoop die erste Recyclinganlage für ältere Dämmmaterialien.

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